Dokumentation

Erschließung

Werkverzeichnisse

Künstlerische Vorlässe und Nachlässe

Private Sammlungen & Unternehmensbestände

Holzobjekte von Tony Torrilhon auf dem Dachboden seines Atelierhauses in Rheinsberg, ein Ausgangspunkt für die Dokumentation eines Nachlasses.

Tony Torrilhon, Holzobjekte auf seinem Dachboden in Rheinsberg, 2026

Sie entstehen dort, wo künstlerische Lebenswerke ihren Abdruck hinterlassen: in Ateliers, Werkstätten, Archiven — aber auch durch die Erinnerung von Weggefährt:innen.

WERKeinBLICKE folgt diesen Spuren. Wissenschaftlich, Schritt für Schritt.

Werkverzeichnisse entstehen nicht am Schreibtisch

Was bleibt von einem Werk?

Was bleibt von einem Leben in der Kunst?

Was bewahren wir – und was lassen wir los?

Gisela Weimann in ihrem Atelier in Berlin Wedding, 1984, Foto: Friedhelm Hoffmann

Werke sichtbar machen

Künstlerische Lebenswerke zu dokumentieren, zu ordnen und für die Zukunft sichtbar zu machen, steht im Mittelpunkt meiner Arbeit.

Als Kunstwissenschaftlerin arbeite ich seit vielen Jahren mit Archiven, Sammlungen sowie künstlerischen Vor- und Nachlässen.

Viele künstlerische Positionen geraten mit der Zeit aus dem Blick oder bleiben in Archiven, Depots und privaten Sammlungen verborgen. Meine Aufgabe ist es, diese Werke und ihre Kontexte zu sichern, zugänglich zu machen und ihnen die Sichtbarkeit zu verschaffen, die ihrer Bedeutung entspricht.

Heute unterstütze ich Künstler:innen, Erb:innen und private Sammler:innen bei der Ordnung, Dokumentation, digitalen Erfassung und wissenschaftlichen Erschließung künstlerischer Bestände. Denn jedes Lebenswerk erzählt seine eigene Geschichte.

Was hält eine Sammlung zusammen?

Und welche Geschichten liegen zwischen ihren Werken?

Wie bewahrt man das Wissen, das mit ihr gewachsen ist?

Foto-Archivbox der Unternehmenssammlung CESA Collection — Joseph Beuys

Sammlungen lesbar machen

Hinter jeder Sammlung stehen Entdeckungen, Entscheidungen und persönliche Geschichten. Mit den Jahren wächst nicht nur die Anzahl der Werke, sondern auch das Wissen um sie und ihre Zusammenhänge.

Irgendwann stellt sich die Frage, wie sich dieses Wissen bewahren lässt. Wie behält man den Überblick über eine Sammlung, die über viele Jahre gewachsen ist?

Je mehr über ein Werk bekannt ist, desto tiefer lässt es sich verstehen – das gilt ebenso für die Sammlung, in die es eingebettet ist, mit all ihren Schwerpunkten, Entwicklungen und inneren Zusammenhängen. Die Dokumentation und digitale Erfassung von Sammlungen schafft Struktur und hilft dabei, dieses Wissen dauerhaft zu bewahren und zugänglich zu machen.

Sie möchten über Ihr Projekt sprechen?

Ob Vorlass, Nachlass oder Sammlung — ich freue mich auf Ihre Nachricht